danzig hotels in danzig Als Ergebnis dieser starken Nachfrage bewegen sich die Kupferpreise mittlerweile auf Rekordniveau: Allein 2006 legten die Kupferpreise um rund 45 % zu. Und nicht nur die Kupferpreise steigen rapide, denn:
Der Energieverbrauch in Asien ist trotz dieses gigantischen wirtschaftlichen Aufschwung immer noch erheblich niedriger als in den westlichen Industriestaaten. China verbraucht bisher nur 7 % des weltweiten Öl-Angebots. Zum Vergleich: allein die USA beanspruchen etwa 25 % der Weltförderung für sich.
Ein Amerikaner verbraucht im Schnitt 26 Fässer Öl pro Jahr, ein Chinese begnügt sich mit 1,8 Fässern. Einem Inder genügen sogar 0,9 Fass
Fragt sich nur, wie lange noch. Schon heute braucht China weltweit -neben anderen Rohstoffen- am meisten Gummi. Was meinen Sie, was erst passiert, wenn China auch der größte Nachfrager von Rohöl ist? Und dieser Nachfragehunger wird so schnell nicht nachlassen:
Bis ein neuer Staudamm gebaut ist, vergehen 20 Jahre. Und Rohstoffe werden eh gebraucht. China kann aber nicht nur mit einem gigantischen Absatzmarkt punkten. Dazu kommt das gewaltige Arbeitskräfte-Potential auf niedriger Lohnbasis und zusätzlich gut ausgebildete Wissenschaftler und Ingenieure.
Tatsächlich ist der Ausbildungsstand schon so hoch, dass selbst Microsoft bereits heute Teile seiner Forschungs-Aktivitäten nach China verlagert hat. Die taiwanesischen Computerhersteller haben zudem massiv auf dem chinesischen Festland investiert und produzieren dort mittlerweile mehr als in Taiwan selbst.
Auch was den Export der fertigen Produkte angeht, sind die Schranken gefallen: Der Beitritt Chinas zur Welthandelsorganisation (WTO) im Dezember 2001 erleichtert chinesischen Exporteuren den Zutritt zu den Schlüsselmärkten in Europa und den USA. Außerdem sollen damit ausländische Investoren ins Land gelockt werden.
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Doch selbst wenn es so weit kommen wird - es ist erst die eine Seite der Medaille: Denn Chinas Menschenmassen müssen auch essen. Und je reicher eine Bevölkerung wird, umso mehr nimmt der Bedarf an Grundnahrungsmitteln zu. Die Importe von Agrarerzeugnissen wie Sojabohnen und Mais steigen genauso schnell wie deren Preise.
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Die wachsende Nachfrage führte zusammen mit dem knappen Angebot zu einem sprunghaften Preisanstieg, wie wir ihn seit rund 10 Jahren nicht mehr gesehen haben.
Aufgrund dieser stark steigenden Nachfrage aus China stehen die landwirtschaftlichen Produzenten in Ländern wie Brasilien momentan unter extremem Druck. Doch China ist nicht der einzige Riese, der derzeit wirtschaftlich gesehen zu neuen Ufern aufbricht.
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